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Mail tina.gewandt@sbh-suedost.de
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Über Grenzen hinaus denken

Die hohe Schulabbruch-Quote beschäftigt Deutschland. Die SBH Südost hat mit "Intense" ein Projekt gestartet, um sozial benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg von Schule zu Beruf zu unterstützen.

Jeder Zehnte Schüler verlässt die Schule in Sachsen-Anhalt ohne Abschluss, in Sachsen und Thüringen ist es jeder Siebte. So lauten die Erkenntnisse der Caritas Bildungsstudie für das Jahr 2015, die in dieser Woche vorgestellt wurde. Bundesweit liegt die Abbruch-Quote bei 5,9 Prozent – ein Anstieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ursachen werden in hoher Arbeitslosigkeit der Eltern und der hohen Anzahl an Förderschulen vermutet. Eine Lösung hingegen soll die bessere Förderung benachteiligter Schüler ermöglichen.


Einen ganzheitlichen Ansatz bietet das Projekt „Intense“ der SBH Südost GmbH, das sich im Rahmen der ERASMUS+ Programms der Europäischen Union schon seit einem Jahr mit dieser Problemstellung befasst. „Das Thema ist nicht neu, auch Eurofound hat eine ähnliche Studie in Auftrag gegeben, auf der wir unsere Arbeit aufbauen“, sagt Sven Brinkmann, Leiter der Geschäftsentwicklungsabteilung der SBH Südost und Projektverantwortlicher. Denn die sogenannten bildungsfernen Jugendlichen gebe es im gesamten Europa. „Aus diesem Grund arbeiten wir mit Partnern aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen und haben einen dreidimensionalen Ansatz entwickelt“, erklärt Brinkmann.


Ein Kernthema ist, alle Beteiligten der verschiedenen Schnittstellen von Jugendamt bis Jobcenter übergreifend mit einzubeziehen, um den Übergang der Jugendlichen von Schule zu Ausbildung oder Beruf zu begleiten. Dafür sollen Fachkräfte, sogenannte Transition Coaches, geschult werden, die über diese Grenzen hinweg denken und auch die jeweiligen Familien miteinbeziehen.


„Dafür wollen wir uns natürlich mit den regionalen Beteiligten vernetzen und sie für unser Projekt gewinnen“, erklärt Brinkmann. Die erste Dimension des „Intense“-Ansatzes zielt auf die bereits abgekoppelten Jugendlichen ab. Durch Kompensation sollen die Transition Coaches die Jugendlichen befähigen, ihren eigenen Förderbedarf zu erkennen, sich Ziele zu stecken und eigenverantwortlich an diesen zu arbeiten. Die zweite Dimension dreht sich um Prävention. Hier soll frühzeitig ein Weg gefunden werden, damit die gefährdeten Jugendlichen gar nicht erst abgekoppelt werden. Struktur und Zusammenarbeit ist der Kern der dritten Dimension. Durch das rechtzeitige Einbeziehen aller Beteiligten (Stakeholder) soll eine Basis für übergreifende Zusammenarbeit geschaffen werden.


„Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun“, findet der Projektleiter. „Intense“ soll helfen, die Zahl der Schulabbrecher zu verringern.

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