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Modellversuch „MoNaMi“ startet in die 3. Runde

Bereits zum dritten Mal startet an den SBH-Standorten in Thüringen das Modellprojekt „Modulare Nachqualifizierung für Menschen mit Migrationshintergrund“. Dabei geht es um die Unterstützung bei der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten. Vordergründig soll die Frage beantwortet werden, ob die mitgebrachten beruflichen Erfahrungen auch auf deutsche Berufe passen.

Hinter dem Begriff „MoNaMi 3.0“ verbirgt sich das Modellprojekt „Modulare Nachqualifizierung für Menschen mit Migrationshintergrund“, das bereits zum dritten Mal an Standorten der SBH Südost GmbH in Thüringen startet. Dabei geht es um die Unterstützung bei der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten. Vordergründig soll die Frage beantwortet werden, ob die mitgebrachten beruflichen Erfahrungen auch auf deutsche Berufe passen. Die SBH Südost GmbH setzt damit ein Teilprojekt des „IQ“-Netzwerks Thüringen um – eins von 16 Landesnetzwerken im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.

Viele Migrantinnen und Migranten gelten als an- oder ungelernt. Da auf dem Arbeitsmarkt zunehmend Fachkräfte fehlen, bietet sich durch die Zugewanderten die Möglichkeit, diesen Mangel stückweise auszugleichen. Dieses Potenzial muss jedoch erst entdeckt werden. Im Projekt „MoNaMi 3.0“ soll ermittelt werden, welche beruflichen Kenntnisse sie aus ihrem Herkunftsland mitbringen. „Wenn zum Beispiel ein Migrant sagt, er habe in einer Holzwerkstatt gearbeitet, dies aber nicht durch Zeugnisse nachweisen kann, ist es im Projekt möglich, seine beruflichen Kompetenzen durch verschiedene Verfahren zu überprüfen“, erklärt Katy Kreuzkamp, Projektleiterin.

Ein Kernpunkt des Projekts ist dabei, dass sich die Mitarbeiter(innen) der SBH Südost GmbH Zeit nehmen können, um in Einzelgesprächen mit den Migrantinnen und Migranten nach individuellen Lösungen zu suchen. Unter den Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, befindet sich auch die sogenannte Arbeitsprobe. Der Migrant, der angegeben hat, in einer Holzwerkstatt gearbeitet zu haben, stellt hierbei ein Werkstück her – beispielsweise eine Holzverbindung für ein Möbelstück. Das jeweilige Ergebnis wird bewertet und gibt Auskunft, ob die Qualität den Leistungsanforderungen an einen Gesellen oder Facharbeiter entspricht.

In Ableitung dessen kann nun ein individueller Qualifizierungs- und Integrationsplan erstellt werden. Dieser wird mit der Agentur für Arbeit, den Jobcentern und Arbeitgebern besprochen. Ziel ist es, den Teilnehmer(innen) genau die zertifizierten Qualifizierungsangebote anzubieten, „die ihnen auch wirklich was bringen“, sagt Katy Kreuzkamp.

Basis für eine erfolgreiche Teilnahme am Projekt ist die Sprache. Migrantinnen und Migranten sollten bereits das Sprachniveau B1 besitzen. Gleichzeitig ist der Projektzeitraum so angelegt, dass Teilnehmer(innen) ergänzend zum Sprachkurs mitmachen können. Momentan befinden sich die Projektmitarbeiter von „MoNaMi 3.0“ im Gespräch mit allen Netzwerkpartnern, um Teilnehmer(innen) für das Projekt zu gewinnen. Zu den Partnern der SBH Südost GmbH zählen unter anderem Unternehmen, Stadtverwaltungen, Landratsämter - hier insbesondere die Ausländerbehörde, regionalen Jobcenter und Beratungsstellen. Noch im Februar sollen die ersten individuellen Interviews beginnen. 

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