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Nachrichten für Jugendliche

Jobben in den Ferien - Das musst du wissen

Ferienjobs sind eine gute Chance, um erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Das Arbeitsrecht sieht dabei gesonderte Regelungen für unter 18-Jährige vor.
Jobben in den Ferien - Das musst du wissen

Ferien sind der perfekte Zeitpunkt, um erste berufliche Erfahrungen zu sammeln

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für Schülerinnen und Schüler die perfekte Zeit, um in den Wunschberuf reinzuschnuppern oder um sich beruflich zu orientieren. Dabei gelten für Jugendliche unter 18 Jahren bestimmte Regeln bezüglich des Arbeitsrechts:

Unter 13 Jahren

In den Ferien zu jobben, ist untersagt.

13-15 Jahre

  • Einverständnis der Eltern
  • Nicht gesundheitsgefährdend
  • Kein Mindestlohnanspruch
  • 2 Stunden pro Tag
  • Zwischen 8-18 Uhr
  • 12 Stunden Ruhephase zwischen den Schichten
  • Nicht vor oder während der Schulzeit

15-18 Jahre

  • Einverständnis der Eltern
  • Kein Mindestlohnanspruch, außer bei abgeschlossener Berufsausbildung
  • Maximal 8 Stunden pro Tag
  • Maximal 40 Stunden pro Woche
  • Höchstens 4 Wochen im Jahr
  • Höchstens 20 volle Ferientage
  • 12 Stunden Ruhephase zwischen den Schichten
  • Keine Akkord-, Wochenend- oder Nachtarbeit
  • Zwischen 6-20 Uhr
  • 30 Minuten Pause bei 4,5-6 Stunden Arbeitszeit
  • 60 Minuten Pause ab 6 Stunden Arbeitszeit

18+ Jahre

  • Anspruch auf Mindestlohn
  • Maximal 50 Tage im Jahr, 2 Monate am Stück

--> für alle: Darauf achten, dass es einen Arbeitsvertrag gibt, in dem die Aufgaben, das Arbeitspensum und der Lohn angegeben sind.

Die Linken fordern Berufsbildungsqualitätsgesetz

Die Linken fordern ein Berufsbildungsqualitätsgesetz, da ein Berufsbildungsgesetz allein nicht ausreicht, um die angespannte Lage für Jugendliche auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern.

Die Linken fordern ein Berufsbildungsqualitätsgesetz, da ein Berufsbildungsgesetz allein nicht ausreicht, um die angespannte Lage für Jugendliche auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern.

Laut Berufsbildungsgericht und integrierter Ausbildungsstatistik bilden nicht mal 20 Prozent aller Betriebe aus. Hinzu kommt eine Schließungstendenz für Jugendliche mit Haupt- oder Realschulabschluss. Somit bleiben ihnen meist nur Ausbildungen mit zweijähriger Ausbildungszeit und meist schlechten Berufschancen, da Betriebe Fachkräfte mit einer drei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit bevorzugen. Mit dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) fordern die Linken eine Umwandlung aller zweijährigen Ausbildungen in dreijährige, sodass die Chancen für alle Absolventen gleich sind. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität muss angepasst werden. Vor allem Betriebe mit niedriger Ausbildungsqualität haben offene Lehrstellen oder leiden unter Vertragsauflösungen. So soll das BBiG auch klare Qualitätsregelungen einführen, an die sich Ausbildungsbetriebe zukünftig halten müssen. Diese beziehen sich auf die Mindestvergütung, die Lernmittelkostenübernahme oder auf Fahrt- und Unterbringungskosten. Diese Ansprüche würden dann ebenso für duale Studierende als auch für duale Auszubildende gelten. Am wichtigsten erachte man aber, dass ein Rechtsanspruch auf Ausbildung für junge Menschen verankert und eine solidarische Umlagefinanzierung eingeführt werde, die alle Betriebe zu Ausbildung von Jugendlichen verpflichte.

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