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Nachrichten für Erwachsene

Deutscher Weiterbildungstag 2018 in Paderborn: Wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert

Wie kann Bildung zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft führen und wie reagieren wir auf mögliche Risiken durch künstliche Intelligenz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen suchten namhafte Institutionen, Verbände und Unternehmen auf dem Deutschen Weiterbildungstag 2018. Gemeinsam mit dem Technologie- und Berufsbildungszentrum Paderborn (tbz), der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), IN VIA Paderborn e.V. und der IN VIA St. Lioba gGmbH bot die SBH West GmbH mit einer regionalen Schwerpunktveranstaltung zahlreichen Gästen ein Forum für den gegenseitigen Austausch.
Deutscher Weiterbildungstag 2018 in Paderborn: Wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert

Die Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung war ein Highlight des Events.

Welche Chancen bietet die Digitalisierung? Wie kann Bildung zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft führen und wie reagieren wir auf mögliche Risiken durch künstliche Intelligenz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen suchten namhafte Institutionen, Verbände und Unternehmen auf dem 7. Deutschen Weiterbildungstag 2018, der in diesem Jahr unter dem Motto „Weiter bilden, Gesellschaft stärken!“ stattfand. Schirmherr war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Gemeinsam mit dem Technologie- und Berufsbildungszentrum Paderborn (tbz), der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), IN VIA Paderborn e.V. und der IN VIA St. Lioba gGmbH bot die SBH West GmbH mit einer regionalen Schwerpunktveranstaltung in Paderborn zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ein Forum für den gegenseitigen Austausch.

Zum Auftakt des Events sprach Unternehmen und Autor Jörg Heynkes über „Die große digitale Transformation“ und gab damit wichtige Impulse für die anschließende Podiumsdiskussion. „Technischer Fortschritt und Klimaschutz sind zwei Seiten einer Medaille und untrennbar miteinander verbunden“, so Heynkes in seinem Vortrag, bei dem er auch auf die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf unsere Kultur und Pädagogik einging. So sei es bereits technisch möglich, dass ein Computer als Simultanübersetzer fungiert. Wird das Erlernen von Fremdsprachen in Zukunft also überflüssig? Es sei wichtig, auf Fragen wie diese Antworten zu finden und so die Zukunft endlich selbst in die Hand zu nehmen. Wie dies in der Praxis gelingen kann, welche Rolle Empathie beim Einsatz künstlicher Intelligenz spielt und wie junge Menschen für neue Berufsbilder begeistert werden können, wurde anschließend in einem Podiumsgespräch von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angeregt diskutiert. „Digitale Kompetenzen sind wichtig“, sagte Alexandra Hubenthal, Schulleiterin des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Paderborn. „Mindestens genauso wichtig ist aber ein mündiger Umgang mit neuen Technologien und den eigenen Daten. Hier sind wir in der Verantwortung jüngeren Generationen die richtigen Angebote zu machen.“

Digitalisierung zum Anfassen

Am Nachmittag lud eine große Ausstellung zum Thema „Weiterbildung 4.0“ die Gäste ein, sich mit der Digitalisierung praktisch auseinanderzusetzen. Neben virtuellem Schweißen, zwei virtuellen Klassenräumen und einem Film zum Thema „Inklusion durch Innovation“, konnten die Gäste sich an der Programmierung von Lego Mindstorms ausprobieren und über eine VR-Brille ihr neues Badezimmer betreten und gestalten. „Der Dialog und der Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern beweist, welche Bedeutung die Digitalisierung schon heute auf die Bildung hat“, sagt Sonja Becker, Gebietsleiterin der SBH West GmbH. „Als einer der größten Bildungsdienstleister in NRW ist unser Anspruch, innovative Technologien so einzusetzen, dass sie den Usern einen echten Mehrwert bieten und dazu beitragen, die Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft weiter voranzutreiben.“

Den sehenswerten Vortrag von Jörg Heynkes können Sie sich nun auch auf YouTube anschauen. 

Mit der Teilqualifikation zum Berufsabschluss

Die deutsche Wirtschaft boomt. Das Wachstum wird allerdings durch den Fachkräftemangel gebremst. Allein im Raum Paderborn benöti-gen 60 Prozent der rund 1.900 Handwerksbetriebe zusätzliche Fachkräfte und Auszubildende. Um dieser Herausforderung aktiv zu begegnen, wurde das Konzept der Teilqualifikation (TQ) entwickelt. Diese bietet An- und Un-gelernten eine Brücke zum Erwerb eines Berufsabschlusses.
Mit der Teilqualifikation zum Berufsabschluss

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel: Carolin Ruppert (DIHK Service GmbH), Silvana Bluhm (Stiftung Bildung & Handwerk), Klaus Bourdick (IHK Arnsberg) und Sonja Becker (SBH West GmbH).

Paderborn. Die deutsche Wirtschaft boomt. Das Wachstum wird allerdings durch den Fachkräftemangel gebremst. Allein im Raum Paderborn benötigen 60 Prozent der rund 1.900 Handwerksbetriebe zusätzliche Fachkräfte und Auszubildende. Um dieser Herausforderung aktiv zu begegnen, wurde das Konzept der Teilqualifikation (TQ) entwickelt. Diese bietet An- und Ungelernten eine Brücke zum Erwerb eines Berufsabschlusses. Als einer der größten Bildungsdienstleister in Nordrhein-Westfalen, berät und begleitet die Stiftung Bildung & Handwerk Unternehmen seit Jahren bei der erfolgreichen Umsetzung der Teilqualifikation.

Unter dem Motto „CHANCEN NUTZEN! Mit Teilqualifizierung zum Berufsabschluss“, haben sich in Paderborn mehr als 40 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu einem intensiven Austausch getroffen. „Die Teilqualifikation wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Nun ist es an uns, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, erklärte Carolin Ruppert. Die Projektleiterin der DIHK Service GmbH erläuterte in ihrer Präsentation wie die Vernetzung der Unternehmen, IHKs und Bildungsträger gestaltet werden könne, um so den Fachkräftemangel aktiv zu lindern.

Fachvorträge von Klaus Bourdick (IHK Arnsberg), Silvana Bluhm (Stiftung Bildung & Handwerk) und Sonja Becker (SBH West GmbH), lieferten eine fundierte Grundlage für die Diskussion der Teilqualifikation als ersten Schritt zur Berufsausbildung. Auch positive Beispiele aus der Praxis wurden präsentiert. „Die Erfolgsquote der Teilqualifikation ist enorm“, betonte Klaus Bourdick. „Mehr als 90 Prozent der Teilnehmer, die im Anschluss an die Teilqualifikation eine Berufsabschlussprüfung absolviert haben, haben diese bestanden. Von diesen qualifizierten Fachkräften profitieren natürlich auch die Unternehmen.“ Diese werden in Nordrhein-Westfalen unter anderem durch die Stiftung Bildung & Handwerk betreut. „Allein im vergangenen Jahr haben wir mehr als 500 Teilqualifikationen begleitet“, sagt Silvana Bluhm, Mitglied im Vorstand der Stiftung. „In der Region sind wir damit der führende Bildungsdienstleister für den Bereich der Teilqualifikation und ein erfahrener Ansprechpartner für die Betriebe.“

Die Teilqualifikation richtet sich an Erwachsene über 25 Jahre, die über keinen oder nur einen veralteten Berufsabschluss verfügen sowie an Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder keinem Beruf nachgehen. Auch Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive zählen zur Zielgruppe des Konzepts.

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