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Nachrichten für Erwachsene

Gesetz für bessere Löhne

In 2020 wird der Lohn für Pflegekräfte angehoben.

Fachkräftemangel ist weiterhin ein akutes Thema. Auch die Pflege ist davon betroffen: viele offene Lehrstellen und keine Bewerber. Bundesminister Heil, Spahn und Bundesministerin Giffey haben deswegen bereits 2018 die „Konzertierte Aktion Pflege“ gegründet. Ziel der Aktion ist, bis 2023 10 % mehr Azubis für Pflegeberufe zu gewinnen. Das soll vor allem über höhere Löhne erreicht werden. Zwei Optionen sind denkbar:

1. Flächentarifvertrag 

Es könnten Tariflöhne ausgehandelt werden, die für die ganze Pflegebranche gelten. Grundlage dafür wäre eine Einigung der Tarifpartner, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

2. Höhere Lohnuntergrenze

Eine ständig besetzte Pflegekommission könnte Vorschläge für die Lohnuntergrenze machen und das Bundesministerium diese dann verbindlich für die Branche festlegen. Das würde bedeuten, dass es in Ost- und Westdeutschland erstmalig denselben Lohn für Pflegekräfte gibt.

Ein finaler Entscheid steht derzeit noch aus. Wenn dieser zeitnah getroffen wird, könnten die Änderung bereits zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Bundesregierung will mehr Geld in Weiterbildung investieren

Die Bundesregierung möchte einen Anspruch auf das Nachholen eines Berufsabschlusses einführen, um die Chancengleichheit in der Arbeitswelt zu erhöhen. Zusätzlich investiert sie zukünftig 245 Millionen Euro im Jahr, um mehr Menschen den Zugang zu Weiterbildungen zu ermöglichen.

Am 9. Mai 2019 erschien die neue Studie Skills Outlook 2019 der OECD. Das Scoreboard zeigt, wie Länder im Vergleich auf den digitalen Wandel reagieren. In Deutschland liegen die 16- bis 29-Jährigen weit über dem Durchschnitt, die älteren Arbeitnehmer allerdings darunter. Woran liegt das? Viele geringqualifizierte Arbeitnehmer, die von der Automatisierung betroffen sein könnten, nehmen nicht oder nur selten an Weiterbildungen teil. OECD forderte daher die Regierung auf, mehr Geld in Weiterbildungen zu investieren und das bestehende Bildungssystem in ein System des lebenslangen Lernens umzuwandeln. 

Die Bundesregierung reagierte nun darauf und stellte am 12. Juni 2019 eine Nationale Weiterbildungsstrategie vor. Diese soll eine Chancengleichheit für alle Menschen in der Arbeitswelt schaffen und Antworten auf den digitalen Wandel finden. „Wir müssen in Deutschland eine echte Weiterbildungskultur entwickeln und zwar für jeden“, so Bildungsministerin Anja Karliczek. Derzeit nehmen weniger als 20 Prozent der Menschen ohne Berufsabschluss an einer Weiterbildung teil. Bei den Hochschulabsolventen liegt der Durchschnitt immerhin bei 50 Prozent. Um Geringqualifizierten bessere berufliche Chancen zu ermöglichen, soll der Anspruch auf das Nachholen eines Berufsabschlusses eingeführt werden. Dadurch gäbe man ihnen eine zweite Chance und könne sie als Fachkräfte gewinnen. Die Regierung möchte daher in Zukunft jährlich 245 Millionen Euro für Weiterbildungen zur Verfügung stellen, um die individuelle Förderung zu erhöhen.

Laut Arbeitsminister Hubertus Heil hätten 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 30 keine berufliche Erstausbildung und seien unmittelbar von der Nationalen Weiterbildungsstrategie betroffen.

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