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Berufsbildungsbericht 2019: erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko für Ungelernte

Der Berufsbildungsbericht des Bundesbildungsministeriums für 2019 wurde Anfang April 2019 veröffentlicht. Laut Bericht ist die Zahl der Ungelernten im Vergleich zu 2017 um 130.000 gestiegen.

Der Berufsbildungsbericht des Bundesbildungsministeriums für 2019 wurde Anfang April 2019 veröffentlicht. Laut Bericht ist die Zahl der Ungelernten im Vergleich zu 2017 um 130.000 gestiegen. Bei den Ungelernten handelt es sich vor allem um Schulabbrecher. Zwei von Drei Abbrechern sind nicht ausgebildet. Vor allem diese Gruppe hat mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko zu kämpfen: Im Vergleich zu Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist das Risiko fünfmal so hoch. Damit es nicht dazu kommt, dass diese Generation abgehängt wird, fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mehr Unterstützung. So soll durch ein Praktikum während der Schulzeit bereits das Interesse an einem handwerklichen Beruf gefördert werden. Zudem sollen Auszubildende, die in einem weiterentfernten Betrieb ihre Ausbildung absolvieren, mehr Zuschüsse bekommen. Lehrstellen sind laut Berufsbildungsbericht genug vorhanden, nur müssen die Konditionen attraktiver gestaltet werden.

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