Tempusprojekt in Turkmenistan

 


Institutionelle Zusammenarbeit im Hochschulbereich  zur Strukturentwicklung und Mittelstandsförderung

Aufbau und Inbetriebnahme des Europäisch - Turkmenischen Weiterbildungszentrums für fachübergreifende Berufsqualifizierung im Gas- und Erdölsektor (ETWZ) in Ashghabat

Laufzeit:  September 2006 bis Oktober 2009 

EU-Partner
  • Fachhochschule des Mittelstandes FHM in Bielefeld (DE); Antragsteller
  • gGmbH Rackow in Hamburg (DE); Koordinator
  • Stiftung Bildung & Handwerk in Paderborn (DE)
  • Ermländisch-Masurische Universität in Olsztyn (PL)
  • Helsinki Business College (FI)
  • Individueller Experte:
    Prof. Dr. Ing. Karsten Runge, Deutschland
Turkmenische Partner
  • Turkmenisches Polytechnisches Institut
  • Turkmenisches Bildungsministerium
  • Ministerium für Erdöl und Gas
  • Staatliche Korporation „Turkmenneft“
  • Staatliche Korporation „Turkmengas“
  • Unternehmensverband „Turkmenneftgurluschik“
  • Unternehmensverband „Turkmengasgurluschik“

Projektziele 

  • Gewährleistung einer fachübergreifenden und bedarfsgerechten Berufsqualifizierung für turkmenische Fachkräfte sowie Förderung des akademischen und nichtakademischen Wissenstransfers in die Wirtschaft

    • Aufbau und institutionelle Sicherung eines Weiterbildungszentrums für fachübergreifende Berufsqualifizierung und Kompetenzsicherung im Gas- und Erdölsektor
    • Bedarfsorientierte Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungskursen und Schulungen für Mitarbeiter der turkmenischen Gas- und Erdölunternehmen in verschiedenen Bereichen
    • Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit durch Schaffung eines virtuellen internationalen Wissens- und Kompetenznetzwerks

 

Projektbeschreibung

Durch einen systematischen und kontinuierlichen Wissenstransfer in die turkmenischen Unternehmen und durch berufsbegleitende Qualifizierungen werden zur Zeit noch vorhandene Defizite im Fach-, Management- und Fremdsprachenwissen der Beschäftigten in der Erdgas- und Erdölindustrie behoben und ihr Wissen und Know How an internationale Standards herangeführt. Das ETWZ schafft die institutionelle und organisatorische Grundlage, um notwendiges Fachwissen als Querschnittsqualifikation in kompakten Themenkreisen zu vermitteln. Das ETWZ arbeitet in direkter Abstimmung mit den Bildungseinrichtungen und den Unternehmen vor Ort zusammen und sichert so den Austausch zwischen den europäischen Konsortiumsmitgliedern und den turkmenischen Kooperationspartnern.


Mitglieder des Konsortiums beim ersten Arbeitstreffen in Ashghabat
 

Dadurch wird gewährleistet, dass die turkmenische Universität ihren Absolventen dauerhaft den Zugang zu internationalen Kenntnissen für die nationalen Unternehmen ermöglichen und sich der Universitätsbetrieb in Richtung Internationalisierung entwickeln kann.

Das Projekt zielt auf die Gründung und Etablierung der Weiterbildungseinrichtung auch im Anschluss an die Förderung. Daher werden im Projektverlauf Modelle erarbeitet und verbreitet, auf deren Grundlage eine nachhaltige Perspektive entwickelt wird.

Das Projekt gründet sich auf die drei Kernbereiche Entwicklung des Weiterbildungsangebots, Trainerausbildung und Durchführung von Zielgruppen adäquaten Kursen und Schulungen.

 

Eine systematische Evaluierung sorgt für die angemessene Anpassung von Lerninhalten und -methoden, sichert die Qualität und baut Strukturen auf, die mit Hilfe eines Business- und Finanzplans für die nachhaltige Existenz des Weiterbildungszentrums sorgen helfen.Während des Projektes wird ein Wissens- und Expertennetzwerk aufgebaut, das für die notwendige fachliche Weiterentwicklung sorgt und die Attraktivität der Qualifizierungsinhalte für die turkmenischen Unternehmen ausmacht. Beides, etablierte Strukturen und fachlich moderne Qualifizierungen, bilden die Grundlage für die gewünschte marktwirtschaftliche Öffnung der Privatwirtschaft in Turkmenistan.  



 
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